"Wege zu Luther" ...
laden Sie ein, sich auf Entdeckungsreisen zu begeben in Luthers Land in Mitteldeutschland.
Folgen Sie Luthers Spuren und lernen Sie seine Lebensorte, seine Zeit und eine herausragende Kulturlandschaft kennen. Altenburg, Eisenach, Erfurt, Magdeburg, Schmalkalden, Torgau, Weimar sowie die beiden Lutherstädte Eisleben und Wittenberg beherbergen die bedeutendsten Lutherstätten, in denen Leben und Wirken des Reformators in der unmittelbaren Begegnung mit den originalen Schauplätzen erfahrbar werden.
» mehr lesen …
Eisenach
Martin Luther auf der Wartburg
Gleich drei historische Plätze laden zum Verweilen ein: Da ist der Marktplatz mit der Georgenkirche, in der Elisabeth von Thüringen geheiratet hat und Johann Sebastian Bach getauft wurde. Am Frauenplan widmet sich das Bachhaus dem musikalischen Erbe des berühmten Eisenachers. Der Karlsplatz ist ein Juwel mit dem romanischen Ensemble aus Nikolaikirche und Nikolaitor. Durch das Villenviertel spaziert man zum Panoramaweg und blickt von dort über Luthers „…liebe Stadt“ zu Wartburg.
» mehr lesen …
Eisleben
Geburts- und Sterbeort Martin Luthers
Die Lutherstadt Eisleben ist eine der ältesten Städte zwischen Harz und Elbe. Hier wurde Martin Luther geboren - hier ist er gestorben. Sein Geburtshaus und das Museum „Luthers Sterbehaus“ gehören seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und sind zwei der bedeutendsten Stätten, die eng mit dem Leben und Wirken Martin Luthers verbunden sind. Darüber hinaus erzählen der mittelalterliche Markt mit Rathaus, die ehemaligen Stadtschlösser und stattlichen Bürgerhäuser die Geschichte einer über tausendjährigen Stadt.
» mehr lesen …
Erfurt
Rendezvous in der Mitte Deutschlands
Erfurt "liegt am besten Ort. Da muss eine Stadt stehen", urteilte einst der große Reformator Martin Luther. Die Stadt wurde für den jungen Luther zur geistigen Heimat.
1505 erlangte er an der Universität die Magisterwürde der philosophischen Fakultät. Ein schweres Unwetter unweit von Erfurt soll den Anstoß dafür gegeben haben, dass er aus Dankbarkeit für sein Überleben 1505 in das Augustinerkloster eintrat und Mönch wurde. Im imposanten Dom der Stadt wurde Martin Luther zum Priester geweiht.
» mehr lesen …
Schmalkalden
Luther und der Schmalkaldische Bund
Als Gründungs- und Tagungsort des Schmalkaldischen Bundes war die Stadt ein Brennpunkt in der Geschichte der Reformation. Landgraf Philipp v. Hessen war nicht nur einer der ersten protestantischen Landesherren, sondern auch politischer und militärischer Führer des Schmalkaldischen Bundes. Schnell erkannte er die Bedeutung der Reformation für ganz Europa. Zur wichtigsten Bundestagung 1537 verfasste Luther hier seine bekannten Schmalkaldischen Artikel, auf die noch heute alle evangelischen Pfarrer ordiniert werden.
» mehr lesen …
Torgau
Politisches Zentrum der Reformation
Torgau war zu Luthers Zeiten die Residenz der sächsischen Kurfürsten aus dem Hause der Wettiner. Friedrich der Weise, sein Bruder Johann der Beständige und deren Nachfolger beförderten und verteidigten von hier aus die Sache der Reformation in den deutschen Landen. Sie unterstützten Luther und das neue Glaubensbekenntnis durch ihr politisches Handeln.
Heute präsentiert sich Torgau mit rund 500 Baudenkmalen im Stil der Renaissance und der Spätgotik als ein städtebauliches Ensemble von internationalem Rang.
» mehr lesen …
Lutherstadt Wittenberg
Geburtsort der Reformation
Noch heute können Sie hier das Flair von Reformation und Renaissance genießen. Die Wittenberger Altstadt ist ein einzigartiges Freilichtmuseum, in der Sie Weltgeschichte nachspüren und erleben können. Bei einem Bummel durch die Lutherstadt Wittenberg begegnen Ihnen die UNESCO-Welterbestätten Lutherhaus, Melanchthonhaus, Stadtkirche und Schlosskirche mit der berühmten Thesentür sowie viele weitere Sehenswürdigkeiten aus der bewegten Geschichte der Stadt als Wiege der Reformation.
» mehr lesen …
Weimar & Martin Luther
Eine noch unentdeckte Beziehung
Die Verbindungen Martin Luthers zu Weimar sind enger als allgemein bekannt. Die Landesherren Kurfürst Johann und später Johann Friedrich beriet Luther hier über die Durchsetzung der Reformation und nahm Instruktionen entgegen.
Als Quartier bei seinen Besuchen zwischen 1518 und 1540 diente ihm u.a. das Franziskanerkloster am Palais, woran heute eine Gedenktafel erinnert. Während seiner Besuche predigte Luther wiederholt in der Schlosskirche und in der Stadtkirche St. Peter und Paul.
» mehr lesen …
Magdeburg
Hochburg des Protestantismus
Das Jahr 1524 war für Magdeburg und die Reformation von entscheidender Bedeutung: Martin Luther kam auf Bitten des damaligen Bürgermeisters Nicolaus Sturm im Juni desselben Jahres in die Stadt an der Elbe, um in Magdeburg zu predigen. Die Resonanz, die sein Aufenthalt auslöste, war überwältigend.
Nur wenige Wochen später bekannten sich fast alle Kirchen der Stadt zum Luthertum und die katholische Messe wurde abgeschafft. Magdeburg wurde zu einer Hochburg des Protestantismus …
» mehr lesen …