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Rathaus bei Nacht
Schmalkalden

Blick auf das Schloss über die Altstadt
Schmalkalden

Chor der Stadtkirche St. Georg
Schmalkalden

Historischer Stadtkern
Schmalkalden

Stadtkirche Sankt Georg
Schmalkalden

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Lutherstädte

 

Sehenswertes in Schmalkalden

Bei einem Rundgang durch die Altstadt können Sie die Spuren der Reformation noch heute entdecken und die authentischen Lutherstätten erleben.

Schloss Wilhelmsburg

Schloss Schmalkaden

Schloß Wilhelmsburg, Schmalkalden
Foto: Archiv der Tourist-Information Schmalkalden

Dieses einzigartige Bau- und Kunstdenkmal der deutschen Renaissance entstand 1585-90 als Nebenresidenz, Jagd- und Sommersitz Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel. Säle und Gemache enthalten prächtige Wandmalereien und Stuckarbeiten im Stil der deutsch-flämischen Spätrenaissance. Besonders repräsentativ ausgestattet ist die Schlosskirche, eine protestantische Predigtkirche. Das Zentrum bestimmen die prachtvoll gestaltete Kanzel und axial zu ihr angeordnet der Altar und die Orgel. Sie ist die älteste, völlig aus Holzpfeifen bestehende, spielbare Orgel Mitteleuropas. Unter Landgraf Moritz von Hessen-Kassel, einem frühen absolutistischen Fürsten, der das höfische Vergnügen außerordentlich schätzte, entstanden nach 1600 weitere Wirtschaftsgebäude und die Gartenanlagen mit ihren Terrassen nach italienisch-französischem Vorbild.

   

Stadtkirche Sankt Georg

Stadtkirche St. Georg Schmalkalden

Stadtkirche St.Georg
Foto: Sascha Bühner

Der zwischen 1437 und 1509 errichtete Bau gehört zu den schönsten Hallenkirchen Thüringens. Bereits 1525 führte Landgraf Philipp von Hessen hier den ersten evangelischen Pfarrer ein, im Februar 1537 predigten die namhaftesten protestantischen Theologen jener Zeit in der Kirche, darunter auch zweimal Martin Luther. Die ehemalige Paramentenkammer, heute als Lutherstube bezeichnet, beherbergt ein kleines Kirchenmuseum.

   

Das Rathaus

Marktplatz und Rathaus

Stadtführung am Marktplatz, Rathaus Schmalkalden
Foto: Sascha Bühner

Der mittlere Bau von 1412 gehört zu den fünf noch erhaltenen „Steinernen Kemenaten“, die an den einstigen Reichtum der Stadt erinnern. Das Rathaus war Gründungsort des Schmalkaldischen Bundes. In den Jahren 1530 und 1543 es auch dessen wichtigste Beratungsstätte. Auf die Ereignisse im 16. Jahrhundert verweisen in der Rathausvorhalle die Wappen der Mitgliedstädte des Bundes, die Lutherbüste des Berliner Künstlers Wieland Förster ( 1996 ) sowie ein Wandbild, das die Stadt im 16. Jahrhundert darstellt.

   

Große Kemenate

Große Kemenate Schmalkalden

Große Kemenate, Schmalkalden
Foto: Sascha Bühner

Das stattlichste Schmalkalder Bürgerhaus entstand in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Anlässlich der Tagung des Schmalkaldischen Bundes von 1537 nahm hier der päpstliche Nuntius Peter van der Vorst Quartier.

   

Der Hessenhof

Hessenhof Schmalkalden

Hessenhof, Schmalkalden
Foto: Archiv der Tourist-Information Schmalkalden

Er diente bis 1241 als Verwaltungssitz der Landgrafen von Thüringen, ab 1360 der Landgrafen von Hessen und ab 1551 als Witwensitz der Elisabeth von Rochlitz, Schwester Landgraf Philipps von Hessen. Während der Tagung des Schmalkaldischen Bundes von 1537 diente das Gebäude als Verhandlungsstätte der protestantischen Theologen. Mit der Darstellung der Iwein-Sage nach dem Epos des Hartmann von Aue in einem Raum im Untergeschoss von 1225/30, sie gehört zu den ältesten profanen Wandmalereien Mitteleuropas, zählt der Hessenhof zu den bedeutendsten Bau- und Kunstdenkmalen Thüringens .Es liegt nahe, dass sich hier am 27. Juni 1227 die Heilige Elisabeth und Ludwig IV. voneinander verabschiedeten.

   

Das Lutherhaus

Schmalkaldische Artikel

Die Schmalkaldischen Artikel im Lutherhaus Schmalkalden
Foto: Archiv der Tourist-Information Schmalkalden

Dr. Martin Luther wohnte vom 7. bis 26. Februar 1537, während der bedeutendsten Tagung des Schmalkaldischen Bundes, im 2. Obergeschoss als Gast des hessischen Rentmeisters Balthasar Wilhelm. Hier predigte er und veröffentlichte seine berühmten Schmalkaldischen Artikel, die als Glaubensbekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche ihren Weg in die Welt nahmen. Eine stuckierte Tafel von 1687 mit Inschrift und dem Schwan als Sinnbild des Reformators sowie dessen und Melanchthons Petschaft erinnern daran. Am Lutherhaus beginnt der nach Tambach-Dietharz führende Martin-Luther-Wanderweg (17 km), der dem Reiserweg Luthers von 1537 folgt. In der Lutherwohnung selbst ist die Ausstellung „ Mit dem Glauben Staat machen - Philipp der Großmütige, Landgraf von Hessen 1504-1567“ zu sehen.

   

Die Rosenapotheke in der Steingasse 11

Rosenapotheke in der Steingasse

Rosenapotheke in der Steingasse im Schmalkalden
Foto: Sascha Bühne

Wie alle „Steinernen Kemenaten“ der Stadt zeichnet sich auch diese durch steile Treppengiebel aus. Über Jahrzehnte von der reitenden Post genutzt, nahm sie ab 1664 die Apotheke auf. In einem Seitenflügel wohnte 1540 Philipp Melanchthon.

   

Das sagen unsere Besucher

       

Stadtplan - Schmalkalden

       

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