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Lutherstätten in Weimar

Stadtkirche St. Peter und Paul - Herderkirche

Die spätgotische Stadtkirche St. Peter und Paul wurde als dreischiffige Hallenkirche in den Jahren 1498 - 1500 erbaut. Der erste Kirchenbau an dieser Stelle erfolgte in den Jahren 1245 - 1249. Die Fundamente des Westturms gehören zu den ältesten Bauteilen der Stadt. Von der spätgotischen Ausstattung der Kirche sind der Taufstein, der Aufgang zur barock umkleideten Kanzel und Teile eines Wandbildes der heiligen Ursula unter der Orgelempore erhalten.

Hauptanziehungspunkt ist der Flügelaltar, der 1552 von Lucas Cranach d.Ä. begonnen und von seinem Sohn vollendet wurde. Der Cranachaltar gilt als eines der Hauptwerke der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhunderts, ein Hauptzeugnis der Ideenwelt der Reformationszeit. Bemerkenswert ist auch der Lutherschrein, ein Triptychon aus dem Jahre 1572, das Martin Luther als Mönch, als Junker Jörg und als Magister zeigt. Martin Luther hat hier immer wieder gepredigt. 

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Foto: Weimar GmbH


Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek gehört seit dem 18. Jhd. zu den bekanntesten Bibliotheken in Deutschland. Den Ruhm verdankt sie ihren fürstlichen Förderern Wilhelm Ernst, Anna Amalia und Carl August ebenso wie ihren Bibliothekaren, unter denen Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste war.

Durch den verheerenden Brand vom 2. September 2004 ist die Bibliothek ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Der Brand hat das Bibliotheksgebäude, das Grüne Schloss mit dem Rokokosaal, stark in Mitleidenschaft gezogen und zur Vernichtung von Kunstwerken, 50. Büchern einschließlich vieler Musikalien geführt sowie weitere Bände zum Teil schwer beschädigt. Am 24. Oktober 2007 wurde die Bibliothek nach der Restaurierung, die von vielen Spendern unterstützt wurde, wieder eröffnet.

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Foto: Klassik Stiftung Weimar


Lutherhof

In dem seit 1492 bezeugten Quartier wohnten ein "Gevatter" Martin Luthers und dieser selbst.

Heute erinnert ein kleines Museum an Johannes Daniel Falk (1768-1826), der von 1797 bis zu seinem Tode in Weimar als Schriftsteller, Diplomat und Sozialpädagoge wirkte. Der Dichter des Weihnachtsliedes "O du fröhliche", der Erzieher Not leidender Kinder, der Urvater der Inneren Mission hatte ab 1821 in diesem Haus, dem er den Namen "Lutherhof" gab, seine letzte Wohn- und Wirkungsstätte.

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Foto: Johannes Falk e.V.


Residenzschloss Weimar mit Cranachgalerie

Fünf Jahre nach der Fertigstellung der barocken, dreigeschossigen Schlossanlage 1913 dankte die Monarchie ab. Die klassischen Prunkräume mit Festsaal, großem Treppenhaus und großer Galerie gehören zu den schönsten in Europa.

Die bedeutendsten Kunstsammlungen sind in der Lucas-Cranach-Galerie zu finden: Werke von Cranach, Dürer und deren Zeitgenossen gibt es dort zu bewundern. Der 1553 in Weimar verstorbene Lucas Cranach d. Ä. fertigte zahlreiche Gemälde- und Grafikporträts von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora.

Foto: Jens Hauspurg/ Klassik Stiftung Weimar


Franziskanerkloster am Palais

Das 1453 eröffnete Franziskanerkloster, in dessen Kirche Luther predigte, beherbergt heute die Hochschule für Musik FRANZ LISZT. Eine Gedenktafel erinnert an Martin Luther.

Foto: Alexander Burzik/ Hochschule für Musik "Franz Liszt"